Tra
gli artisti che hanno saputo spostare in avanti i termini della
pittura, conferendole un valore fortemente concettuale, pur
conservando i tempi e i modi classici del dipingere, c’è sicuramente
Max Rohr.
I suoi quadri sono delle composizioni complesse in cui gli elementi visivi diventano
una rappresentazione topografica dei sentimenti e delle azioni, che ha pochi
riscontri nella pittura contemporanea.
L’artista
ci invita ad essere testimoni di qualcosa che da un lato sembra
accadere davanti ai nostri occhi, dall’altro si comprende
che appartiene interamente alla storia personale dell’artista.
Le prospettive multiple, le geometrie segrete all’interno
delle opere, i personaggi ricorrenti, sono alcuni degli elementi
di una pittura misteriosa e affascinante. Vi è qualcosa
nella narrazione puntualmente rappresentata e nei rapporti
tra i personaggi, che ci rende partecipi di una vicenda che
ci attrae e incuriosisce.
Le diciotto
tele che compongono la mostra sono storie, racconti che accadono
dentro un teatro della memoria unitario e coerente. Ma non
si tratta semplicemente di un album dei ricordi. Rohr è come
se sovrapponesse la sua visione attuale a quella legata alla
memoria degli eventi. Il tempo che viene condensato sulla superficie
pittorica non è trascorso. Anzi lo stesso Rohr ci pone
davanti ad una visione che ci affascina come un rebus, ci invita
a trovare, come in un case history , una nostra soluzione ad
un problema visivo insoluto.
E’ il presente che crea continuamente un passato che lo giustifichi.
La ricerca di una propria identità, il rapporto tra il suo sentirsi
altoatesino e nello stesso figlio di una fratellanza musicale mondiale, il
rockabilly, sono le polarità di un rapporto sempre aggiornato che nasce
proprio con la pittura la quale diventa una vera e propria nuova heimat.
Max Rohr propone, quindi, un’ arte che sa parlare dei propri luoghi d’origine
e di vita, ma sa anche proporre una modalità e un senso contemporaneo
del dipingere. E’ proprio la pittura con i suoi lunghi tempi di esecuzione,
con la sua spazialità concentrata, sempre tesa, e con la sua capacità di
negare il tempo decostruendolo, che ci fa comprendere come un artista contemporaneo
possa con intelligenza riappropriarsi del proprio passato senza tradire il
proprio futuro.
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Zu den Künstlern,
die imstande gewesen sind, die Grenzen der Malerei auszuweiten
und ihr dadurch einen betont konzeptuellen Wert zu verleihen,
zugleich aber dennoch die klassischen Zeiten und Vorgangsweisen
des Malens beizubehalten, gehört sicherlich Max Rohr.
Seine Bilder sind komplexe Kompositionen, in denen die sichtbaren
Elemente zu einer topographischen Darstellung von Gefühlen
und Handlungen werden, die in der zeitgenössischen Kunst
wenig Vergleichbares hat. Der Künstler zwingt uns dazu,
Zeugen eines Vorgangs zu sein, der sich einerseits scheinbar
vor unseren Augen abspielt, andererseits begreifen wir, dass
dieser ganz der persönlichen Geschichte des Künstlers
angehört. Die Mehrfach-Perspektiven, die geheimen Geometrien
innerhalb des Werks, die wiederholt auftretenden Figuren sind
nur einige Elemente einer geheimnisvollen, faszinierenden Malerei.
Etwas in der präzise wiedergegebenen Erzählung und
in den Beziehungen zwischen den Personen zwingt uns dazu, an
einem Ereignis teilzunehmen, das uns anzieht und neugierig
macht.
Es
sind Geschichten, Erzählungen, die sich innerhalb eines
Theaters der Erinnerungen abspielen, das einheitlich und konsequent
abläuft. Aber es handelt sich nicht einfach um ein Album
voller Andenken. Rohr scheint seine aktuelle Anschauung der
Ereignisse der Erinnerung daran überlagern zu wollen.
Seine eigene Anteilnahme an den erzählten Geschichten
bleibt gleichmäßig erhalten, der Künstler tritt
immer selbst in seinen Bildern auf, ja wird zum Bestandteil
des Bildes, begleitet die Geschichten, nimmt daran teil und
verändert sie dadurch auch. Die Zeit, die auf der Bildfläche
kondensiert wird, ist nicht vergangen. Im Gegenteil, Rohr selbst
stellt uns eine Vision vor Augen, die uns wie ein Bilderrätsel
fasziniert und uns wie bei einer Versuchsanordnung dazu auffordert,
eine eigene Lösung für ein dargestelltes, ungelöstes
Problem zu finden.
Es
ist die Gegenwart, die ständig eine Vergangenheit hervorbringt,
die sie rechtfertigen soll. Die Suche nach einer eigenen Identität,
das Verhältnis zwischen seinem Zugehörigkeitsgefühl
als Südtiroler und zugleich als Mitglied einer weltumspannenden
Musikgemeinschaft, der Rockabilly-Szene, sind die Polaritäten
einer ständig aktualisierten Beziehung, die gerade im
Zusammenhang mit der Malerei entsteht, die so zu seiner eigentlichen
Heimat wird. Max Rohr bietet also eine Kunst von großer
Intensität, die von ihren Ursprüngen und ihrem Leben
zu erzählen vermag, aber auch einen zeitgenössischen
Stil und eine ebensolche Bedeutung des Malens aufzuweisen hat.
Gerade die Malerei mit ihren langen Ausführungszeiten,
mit ihrer konzentrierten, immer wachen Raumerfahrung und mit
ihrer Fähigkeit, die Zeit durch ihre Dekonstruktion zu
verleugnen, lässt uns begreifen, wie ein zeitgenössischer
Künstler sich auf intelligente Weise seine eigene Vergangenheit
neu aneignet, ohne seine Zukunft zu verraten.
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