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Novembre 2009

La mostra è corredata da catalogo con testo di Valerio Dehò

    Katalog der Ausstellung mit Texten von Valerio Dehò
  
     
MAX ROHR
« in between »
 
MAX ROHR
« in between »
     

Tra gli artisti che hanno saputo spostare in avanti i termini della pittura, conferendole un valore fortemente concettuale, pur conservando i tempi e i modi classici del dipingere, c’è sicuramente Max Rohr.
I suoi quadri sono delle composizioni complesse in cui gli elementi visivi diventano una rappresentazione topografica dei sentimenti e delle azioni, che ha pochi riscontri nella pittura contemporanea.

L’artista ci invita ad essere testimoni di qualcosa che da un lato sembra accadere davanti ai nostri occhi, dall’altro si comprende che appartiene interamente alla storia personale dell’artista. Le prospettive multiple, le geometrie segrete all’interno delle opere, i personaggi ricorrenti, sono alcuni degli elementi di una pittura misteriosa e affascinante. Vi è qualcosa nella narrazione puntualmente rappresentata e nei rapporti tra i personaggi, che ci rende partecipi di una vicenda che ci attrae e incuriosisce.

Le diciotto tele che compongono la mostra sono storie, racconti che accadono dentro un teatro della memoria unitario e coerente. Ma non si tratta semplicemente di un album dei ricordi. Rohr è come se sovrapponesse la sua visione attuale a quella legata alla memoria degli eventi. Il tempo che viene condensato sulla superficie pittorica non è trascorso. Anzi lo stesso Rohr ci pone davanti ad una visione che ci affascina come un rebus, ci invita a trovare, come in un case history , una nostra soluzione ad un problema visivo insoluto.
E’ il presente che crea continuamente un passato che lo giustifichi. La ricerca di una propria identità, il rapporto tra il suo sentirsi altoatesino e nello stesso figlio di una fratellanza musicale mondiale, il rockabilly, sono le polarità di un rapporto sempre aggiornato che nasce proprio con la pittura la quale diventa una vera e propria nuova heimat.
Max Rohr propone, quindi, un’ arte che sa parlare dei propri luoghi d’origine e di vita, ma sa anche proporre una modalità e un senso contemporaneo del dipingere. E’ proprio la pittura con i suoi lunghi tempi di esecuzione, con la sua spazialità concentrata, sempre tesa, e con la sua capacità di negare il tempo decostruendolo, che ci fa comprendere come un artista contemporaneo possa con intelligenza riappropriarsi del proprio passato senza tradire il proprio futuro.

 

Zu den Künstlern, die imstande gewesen sind, die Grenzen der Malerei auszuweiten und ihr dadurch einen betont konzeptuellen Wert zu verleihen, zugleich aber dennoch die klassischen Zeiten und Vorgangsweisen des Malens beizubehalten, gehört sicherlich Max Rohr. Seine Bilder sind komplexe Kompositionen, in denen die sichtbaren Elemente zu einer topographischen Darstellung von Gefühlen und Handlungen werden, die in der zeitgenössischen Kunst wenig Vergleichbares hat. Der Künstler zwingt uns dazu, Zeugen eines Vorgangs zu sein, der sich einerseits scheinbar vor unseren Augen abspielt, andererseits begreifen wir, dass dieser ganz der persönlichen Geschichte des Künstlers angehört. Die Mehrfach-Perspektiven, die geheimen Geometrien innerhalb des Werks, die wiederholt auftretenden Figuren sind nur einige Elemente einer geheimnisvollen, faszinierenden Malerei. Etwas in der präzise wiedergegebenen Erzählung und in den Beziehungen zwischen den Personen zwingt uns dazu, an einem Ereignis teilzunehmen, das uns anzieht und neugierig macht.

Es sind Geschichten, Erzählungen, die sich innerhalb eines Theaters der Erinnerungen abspielen, das einheitlich und konsequent abläuft. Aber es handelt sich nicht einfach um ein Album voller Andenken. Rohr scheint seine aktuelle Anschauung der Ereignisse der Erinnerung daran überlagern zu wollen. Seine eigene Anteilnahme an den erzählten Geschichten bleibt gleichmäßig erhalten, der Künstler tritt immer selbst in seinen Bildern auf, ja wird zum Bestandteil des Bildes, begleitet die Geschichten, nimmt daran teil und verändert sie dadurch auch. Die Zeit, die auf der Bildfläche kondensiert wird, ist nicht vergangen. Im Gegenteil, Rohr selbst stellt uns eine Vision vor Augen, die uns wie ein Bilderrätsel fasziniert und uns wie bei einer Versuchsanordnung dazu auffordert, eine eigene Lösung für ein dargestelltes, ungelöstes Problem zu finden.

Es ist die Gegenwart, die ständig eine Vergangenheit hervorbringt, die sie rechtfertigen soll. Die Suche nach einer eigenen Identität, das Verhältnis zwischen seinem Zugehörigkeitsgefühl als Südtiroler und zugleich als Mitglied einer weltumspannenden Musikgemeinschaft, der Rockabilly-Szene, sind die Polaritäten einer ständig aktualisierten Beziehung, die gerade im Zusammenhang mit der Malerei entsteht, die so zu seiner eigentlichen Heimat wird. Max Rohr bietet also eine Kunst von großer Intensität, die von ihren Ursprüngen und ihrem Leben zu erzählen vermag, aber auch einen zeitgenössischen Stil und eine ebensolche Bedeutung des Malens aufzuweisen hat. Gerade die Malerei mit ihren langen Ausführungszeiten, mit ihrer konzentrierten, immer wachen Raumerfahrung und mit ihrer Fähigkeit, die Zeit durch ihre Dekonstruktion zu verleugnen, lässt uns begreifen, wie ein zeitgenössischer Künstler sich auf intelligente Weise seine eigene Vergangenheit neu aneignet, ohne seine Zukunft zu verraten.

   
Biografia
 
Biographie

È nato a Bolzano nel 1960. Vive e lavora a Firenze

 
MAX ROHR wurde 1960 in Bozen geboren, lebt und arbeitet in Florenz
     
 
     
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